Geschichte


Weichandhof

Der Weichandhof hat bereits eine lange und bewegte Geschichte hinter sich. Zum ersten Mal wurde er 1755 als Samerhof urkundlich erwähnt. Die nächsten 150 Jahre blieb er bis auf einige Umbauten das, was er von Anfang an war: Ein Bauernhof.
Anfang des letzten Jahrhunderts wurde dann eine Hühnerzucht und eine Schreinerei versucht. Dies hat sich aber nicht wirklich bewährt.

Der Hof wurde Anfang der 30er Jahre an das Schauspieler-Ehepaar Josephine und Philipp Weichand verkauft. Bis 1935 wurde der Hof grundlegend umgebaut. Familie Weichand wollte hier ein Künstlercafe mit Bühne, Kegelbahn und kleinem Restaurantbetrieb etablieren. Als nach kurzer Zeit Herr Weichand verstarb, betrieb seine Frau das Anwesen alleine weiter.
Nach dem Krieg übergab sie das Wirtshaus an einen Pächter, der es leider sehr verkommen ließ. Dieser konnte sich auch nicht wirklich behaupten, so dass 1967 die Familie Hiebl das Anwesen übernahm. Sie führte es 44 Jahre bis zum Jahr 2011. Hier wurde der Betrieb dann an den Sohn Peter Hiebl, seine Frau und die Familie Christian Lehmann übergeben.

Heute steht der Weichandhof nach einigen Renovierungen und Umbauten wieder in alter Schönheit im Dorfkern Obermenzing.